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Junge Grüne fordern Yimbou zur Mandatsrückgabe auf
Die Jungen Grünen Düsseldorf bedauern die Entscheidung Gilbert Yimbous, aus Partei und Fraktion auszutreten. Mit Yimbou haben die Grünen in Düsseldorf einen engagierten Gewerkschaftler verloren.Es wäre aber unabdingbar gewesen, nach Jahrelanger Zusammenarbeit vorher das Gespräch mit Partei und Fraktion zu suchen. Dies geschah bedauerlicherweise nicht.
Fest steht: Bei den Grünen wird Basisdemokratie gelebt wie in keiner anderen Partei - erst der letzte Landesparteitag vom April in Hamm hat dies eindrucksvoll bewiesen. Yimbou hätte dort jederzeit Gelegenheit gehabt, sich in die Sozialpolitische Debatte einzubringen und die Partei von seinen Argumenten zu überzeugen. Aber weder in Hamm, noch auf dem Bundesparteitag in Nürnberg war Yimbou anwesend - obwohl beide die Sozialpolitik als Schwerpunktthema hatten. Als engagierter Politiker, der für die richtige Sache kämpft, hätten die Jungen Grünen Düsseldorf diesen Einsatz von Yimbou zwingend vorausgesetzt. Das er dies nicht tat legt den Schluss nahe, dass er eine unverantwortbare Sozialpolitik fordert, die auf dem Rücken der heutigen Generation ausgetragen werden soll, die die Grünen niemals mitgetragen hätten. Seine Gespräche mit DER LINKEN belegen dies.
Es ist nun aber Yimbous Pflicht, sein Mandat unverzüglich zurückzugeben, wenn er es ablehnt in die Fraktion zurück zukehren. Herr Yimbou wurde über die Liste der Partei und nicht direkt gewählt. Daher ist es eine Missachtung des Wählerwillens, wenn er sein Mandat weiter ausübt.
Auch ist es verlogen, wenn Gilbert Yimbou sich als Arbeitnehmervertreter sieht. Mit seinem Fraktionsaustritt nimmt er bewusst die Entlassung von FraktionsmitarbeiterInnen in die Arbeitslosigkeit in Kauf. Die Jungen Grünen haben ein anderes Verständnis von einem Einsatz für soziale Gerechtigkeit.
Es wäre daher nur ein richtiger und konsequenter Schritt, wenn Gilbert Yimbou sein Mandat am 1.Mai, dem "Tag des Bekenntnisses zu Freiheit und Frieden, sozialer Gerechtigkeit, Völkerversöhnung und Menschenwürde" zurückgeben würde. Damit würde er seine Glaubwürdigkeit als Verfechter der Arbeitnehmer erhalten können.


